Seidl, Thomas – Der Tod und seine Sense – Eine Turlunken Geschichte

Drei Sterne - Kein Wunderwerk, aber gute Unterhaltung

  • Autor: Thomas Seidl
  • Titel: Der Tod und seine Sense – Eine Turlunken Geschichte
  • Genre: Fantasy
  • Verlag: Turlunken Verlag
  • ISBN: Keine

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Kurzbeschreibung/Klappentext:

Dem Tod wurde seine Sense gestohlen, und nun herrscht Chaos auf Turlunken. Niemand kann mehr sterben. Was tun?

Im Jenseits könnte er sich eine neue Sense schmieden, aber ohne die alte kommt er nicht dorthin. Durch Zufall hört er von einem Drachen, der durch Zeit und Raum reisen kann und ihn vielleicht zurück ins Jenseits bringen könnte. Ein Zauberlehrling namens „Turf“ will ihm helfen, diesen zu finden, natürlich für eine kleine Gegenleistung.

So brechen die beiden in ein Abenteuer auf, das sie quer über ganz Turlunken und darüber hinaus führen wird. Skurrile Charaktere pflastern ihren Weg, und am Ende liegt das Schicksal von ganz Turlunken in den Händen von Turf und dem Tod. Eine humorvolle und nachdenkliche Geschichte in einer zauberhaften Welt voller Magie …

Kurzrezension/Fazit:

Eine humorvolle Geschichte mit Charme. Leider ein bisschen schmucklos.

Rezension:

Thomas Seidl zeigt dem Leser auf amüsante Art, dass der Tod auch nur ein Mensch ist – irgendwie. Um seine Arbeit auszuführen, braucht er sein Werkzeug, die jedermann bekannte Sense. Doch die ist weg und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Die Kurzbeschreibung stammt nicht von einer Marketingabteilung, sondern vom Autor selbst. Deshalb passt sie auch tatsächlich zum Inhalt und ich spare mir hier die weitere inhaltliche Einleitung.

Die kurze Erzählung ist sehr unterhaltsam und angenehm zu lesen. Die Geschichte wird hauptsächlich durch den sympathischen Schreibstil des Autors getragen. Auch wenn sich die Spannung eher im Hintergrund hält, glänzen die meist freundlichen Charaktere durch ihr sympathisches Wesen.

Die Ideen und das sich daraus ergebende Setting wecken auch Lust auf das, was uns Thomas Seidl in Zukunft noch liefern wird.

Die weniger guten Seiten:

Bei aller Sympathie erinnert die Erzählung und die Charakterbeschreibung etwas zu sehr an Terry Pratchett. Schwierig wird der Vergleich dadurch, dass dem Roman „Der Tod und seine Sense“ die Tiefgründigkeit fehlt, die Pratchett scheinbar mit Leichtigkeit in seine Geschichte webt.

Erzählt wird hier eine relativ geradlinige Kernstory, ohne großes Tamtam drum herum. So entsteht ein kurzer Roman, dem jedoch leider die passende Atmosphäre fehlt.

Zu empfehlen ist der Roman dennoch vor allem für Freunde kurzer Geschichten und amüsanter Fantasy. Es ist ein beachtenswerter Anfang und vielleicht auch ein positives Versprechen für noch mehr Lesespaß in der Zukunft.

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