Rendell, Ruth – Der vergessene Tote

Fuenf Sterne - Darf in keinem Regal fehlen.

  • Autor: Ruth Rendell
  • Titel: Der vergessene Tote
  • Genre: Krimi
  • Verlag: blanvalet
  • ISBN: 978-3-7645-0342-0

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Leseprobe von blanvalet

Kurzbeschreibung/Klappentext:

Keine Tat bleibt unentdeckt.

Ein Trüffelsucher und sein Hund graben eine abgehackte Hand aus. Die Polizei exhumiert daraufhin das Skelett eines Mannes – und findet kurze Zeit später im Keller eines verlassenen Hauses eine zweite Leiche.

Damit beginnen für Chief Inspector Wexford und sein Team die Ermittlungen in einem makabren Fall, dessen Spuren weit in die Vergangenheit zurückweisen. Wo ein dunkles Geheimnis lauert, das niemals ans Licht kommen sollte …

Kurzrezension/Fazit: Ein Kurzweiliger, klassischer Krimi. Das nenne ich gute Unterhaltung, und Entspannung pur.

Rezension:

Ein verwahrlostes Gelände mit leer stehendem Haus. Ein Mann, sein Hund und der Wunsch nach leckerem Trüffel. Allerdings gräbt der freundliche Hund von nebenan, statt des heiß begehrten Trüffels, eine skelettierte Hand aus.

Stirbt ein Mensch eines natürlichen Todes, wird er äußerst selten heimlich im Garten verbuddelt. Deshalb wird die gefundene Hand samt dem restlichen Skelett zu einem Fall für Inspector Wexford.

Der ursprüngliche Besitzer des Grundstückes ist vor mehr als 10 Jahren verstorben. Sein Sohn kämpft seitdem um eine Baugenehmigung für mehrere Häuser. So liegt das Gelände brach. Da in der fraglichen Zeit niemand im passenden Alter vermisst wurde, stellt sich die Frage, wer der Tote wohl sein kann.

Die Suche führt den Inspector über das Gelände auch in das verlassene Haus, und dort liegt eine weitere Leiche im Keller. Nicht ganz so skelettiert wie der Tote im Garten, doch auch nicht mehr ganz frisch. Klar ist, dass der Ermittler hier nicht nur eine Nuss zu knacken hat.

Ein entspannend spannender Krimi. Der Erzählung kann man nur einen Vorwurf machen: Sie lässt den Leser nicht so einfach wieder los. Der Roman kommt ohne Effekthascherei und mit sehr wenig Blutkonserven aus. Dennoch fesselt einen die interessant erzählte Geschichte bis zum Schluss.

Der Ideenreichtum der Autorin trägt den Roman. Ruth Rendell benötigt hier keine krampfhaften Winkelzüge. Sie schafft es, die erst ziemlich seltsam anmutende Szene in eine völlig logische und realistisch wirkende Geschichte aufzulösen. Der Leser neigt dazu, den zu Anfang aufkommenden Verdacht immer wieder zu verwerfen und doch bleibt da das Gefühl „DER war´s“. Allerdings ist die Wahrheit – wie im Leben – meist nicht ganz so einfach.

 

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Kommentare

Rendell, Ruth – Der vergessene Tote — 2 Kommentare

  1. DAS klingt nach einem gelungenen Buch für mich und meinen nagelneuen Lesesessel 🙂

    In den letzten Monaten (und Jahren) hatten es mir ja eher die Schwedenkrimis angetan, aber das hier hört sich echt gut an.

    Ich schaue mal, ob mir die Leseprobe beim Verlag gefällt. Vielen Dank für die Rezension.

    LG
    Norah

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